Verlag 28 Eichen


Cover: Olaf R. Spittel (2012), unter Verwendung eines Stahlstiches aus Spamers Illustrirtes Konversations-Lexikon, Leipzig 1893.

 

Sir Arthur Conan Doyle: Der Silberspiegel.
Erzählungen.
Aus dem Englischen übersetzt von Nadine Erler
Sir Arthur Conan Doyle: Ausgewählte Werke, Band 32
Herausgegeben von Olaf R. Spittel
Verlag 28 Eichen, Barnstorf 2012. 208 S. 18,- €.
Format 12 x 19, 205 g, Softcover
ISBN: 978-3-940597-44-1
Email an den Verlag

 


Erhältlich in jedem guten Buchladen und im Internet.


Auch als eBook.
ISBN: 978-3-96027-082-9
11,99 
 

Inhalt
 

Vorwort

Preface

Die letzte Galeere

The Last Galley

Ein Bilderstürmer

An Iconoclast

Der Riese Maximinus

Giant Maximin

Der Tag des Zorns

The Coming of the Huns

Die letzte Legion

The Last of the Legions

Die erste Fracht

The First Cargo

Die Heimkehr

The Homecoming

Der rote Stern

The Red Star

Der Silberspiegel

The Silver Mirror

Lord Falconbridge

The Lord of Falconbridge:
A Legend of the Ring

Aus dem Rennen

Out of the Runnin

De Profundis

"De Profundis"

Eine Begegnung

A Point of Contact

Der Zenturio

The Centurion

 

Sämtliche Erzählungen erscheinen hier in deutscher Erstveröffentlichung in der Übersetzung von Nadine Erler. Die vorliegenden Erzählungen erschienen im englischen Original zunächst in diversen Literaturmagazinen und die Mehrzahl danach – neben anderen – in dem Band „The Last Galley“, Smith, Elder Co., London 1911, zeitgleich mit einer Kolonial-Ausgabe (C. Bell & Sons, London 1911), einer US-Ausgabe (Doubleday, Page & Company, Garden City, New York 1911, sowie der „kontinentalen“ Tauchnitz-Ausgabe (Bernhard Tauchnitz, Leipzig 1911). Danach erschien der Kern dieser Erzählungen in dem Band „Tales of Long Ago“, John Murry, London 1922 (vermehrt um die Erzählung „A Point of Contact“) sowie in der parallel erschienenen US-Ausgabe dieses Bandes unter dem veränderten Titel „The Last of the Legions and Other Tales of Long Ago“, George H. Doran Company, New York 1922, (abermals vermehrt um die Erzählung „The Centurion“).

Erstveröffentlichungen der Originale:

„Vorwort“ (Preface). Vorwort zu dem Band: The Last Galley. Impressions and Tales. Smith, Elder & Co., London 1911. In dem Vorwort bezieht sich Doyle auf die Zusammenstellung der Erzählungen in der Buchausgabe „The Last Galley“ aus dem Jahre 1911, die mit der hier vorliegenden Auswahl nicht identisch ist. Insofern trifft sein Satz „Die zweite Hälfte der Sammlung besteht aus acht Geschichten …“ für diese Ausgabe nicht zu.

„Die letzte Galeere“ (The Last Galley). Erstveröffentlichung des Originals in „London Magazine“, November 1910.

„Ein Bilderstürmer“ (An Iconoclast). Erstveröffentlichung des Originals in „Associated Sunday Magazines“: „Sunday Magazine“ of the New York Tribune, 5.3.1911.

„Der Riese Maximinus“ (Giant Maximin). Erstveröffentlichung des Originals in „The Literary Pagent“, Hyatt, July 1911.

„Der Tag des Zorns“ (The Coming of the Huns). Erstveröffentlichung des Originals in „Scribner’s Magazine“, New York and London, November 1910.

„Die letzte Legion“ (The Last of the Legions). Erstveröffentlichung des Originals in „London Magazine“, December 1910.

„Die erste Fracht“ (The First Cargo). Erstveröffentlichung des Originals in „Scribner’s Magazine“, New York and London, December 1910.

„Die Heimkehr“ (The Homecoming). Erstveröffentlichung des Originals in „Strand Magazine“, December 1909 / „Strand Magazine“, New York, December 1909.

„Der rote Stern“ (The Red Star). Erstveröffentlichung des Originals in „Scribner’s Magazine“, New York and London, January 1911.

„Der Silberspiegel“ (The Silver Mirror). Erstveröffentlichung des Originals in „Strand Magazine“, August 1908 / „Strand Magazine“, New York.

„Lord Falconbridge“ (The Lord of Falconbridge: A Legend of the Ring). Erstveröffentlichung des Originals in „Strand Magazine“, August 1909 / „Strand Magazine“, New York, September 1909.

„Aus dem Rennen“ (Out of the Running). Erstveröffentlichung des Originals in „Black and White“, January 1892.

„De Profundis“ (De Profundis). Erstveröffentlichung des Originals in „Idler“, March 1892 / „Independet“, New York, February 1892.

„Eine Begegnung“ (A Point of Contact). Erstveröffentlichung des Originals in „Story-Teller“, October 1922. Erste Original-Buchausgabe in „Tales of Long Ago“, John Murray, London 1922.

„Der Zenturio“ (The Centurion [Being the fragment of a letter from Sulpicius Balbus, Legate of the Tenth Legion, to his uncle, Lucius Piso, in his villa near Baiæ, dated The Kalends of the month of Augustus in the year 824 of Rome]). Erstveröffentlichung des Originals in „Story-Teller“, December 1922 / „Hearst’s International Magazine“, New York, October 1922 / Unter dem Titel: „I Saw HIM Crucified“. „Argosy“, May 1927.

 

 

 

Tumult in der High Society

Es ist ein offenes Geheimnis, daß die Differenzen, die bekanntlich seit einigen Jahren zwischen Lord F. und seiner schönen Frau bestehen, in den letzten Tagen zu einem Höhepunkt gekommen sind. Die Leidenschaft Seiner Lordschaft für Sport und – wie gemunkelt wird – die Aufmerksamkeit, die er einer einfachen Angestellten seines Haushalts bezeigt hat, haben, so heißt es, Lady F.s Liebe schon lange abkühlen lassen. Vor kurzem hat sie Trost und Freundschaft bei einem Herrn gesucht, den wir Sir George W. nennen wollen. Besagter Sir George, ein berühmter Herzensbrecher und einer der bestaussehendsten Männer Englands, widmete sich gern der Aufgabe, die unglückliche Schönheit zu trösten. Der Aufsteiger hatte jedoch großes Pech, sowohl was die Gefühle der Lady als auch seine eigene Schönheit betrifft. Die beiden Turteltauben wurden bei einem Rendezvous in der Nähe des Hauses von Lord F. überrascht, der einen Suchtrupp seiner Diener anführte. Lord F. ließ ungerührt vom Wehklagen der Lady an Ort und Stelle die Fäuste sprechen, um den unglücklichen Schürzenjäger in einer Weise zu bestrafen, die, wie er selbst zum Abschied sagte, dafür sorgen würde, daß ihn nie wieder eine Frau wegen seines Aussehens lieben würde. Lady F. hat Seine Lordschaft verlassen und sich nach London begeben, wo sie jetzt zweifellos damit beschäftigt ist, den lädierten Apollo zu pflegen. Man rechnet fest damit, daß die Geschichte ein Duell zur Folge haben wird, aber bis zur Drucklegung dieser Ausgabe haben uns noch keine diesbezüglichen Nachrichten erreicht.

 

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